StartseiteKontaktSitemapDatenschutzImpressum

Stellungnahme zum TSVG

Während unser Landesgesundheitsminister mit seinem Vorstoß zur Entbudgetierung und seiner Unterstützung der Freiberuflichkeit für Freude sorgt, kommen mit dem neuen Bundesgesundheitsminister reichlich Probleme auf uns zu. Der will den Ärztemangel offensichtlich mit mehr Dirigismus, Planwirtschaft und Kontrolle beseitigen und scheint der Meinung zu sein, er könne noch mehr Leistung zum gleichen Preis aus uns herausquetschen. Oder wie soll man erweiterte Terminservicestellen, offene Sprechstunden, Mindestsprechzeiten und all solchen Quatsch sonst verstehen. Fünf-Jahres-Pläne, die nie erfüllt, doch immer gefeiert wurden, lassen grüßen. Hier wird in funktionierende Praxen mit eingespielter Organisation eingegriffen und es werden Freiberufler wie Angestellte behandelt. Das kann nur schief gehen. Dieses Gesetz wird das Gegenteil von dem bewirken, was es beabsichtigt. Dem Bemühen, das ausufernde Anspruchsverhalten einer Gruppe von häufig nur gefühlten Notfallpatienten mit Pizzaservicementalität zu befriedigen, wird die Versorgung der chronisch kranken multimorbiden geopfert. Termine können nun mal nicht doppelt vergeben werden.